Wichsen & Solo Play
Wichsen ist die Sexpraxis, die fast jeder kann und die die wenigsten je bewusst ändern. Die Kategorie Wichsen & Solo Play nimmt Solo Play als eigene Praxis ernst. Sie bündelt 45 Beiträge zu Griff und Tempo, Kontrolle über den Höhepunkt, Gooning, Autofellatio, Spermamenge und der Wirkung auf den Körper.
Für Sides, also Gays, die Anal auslassen und ihren Sex über Hände, Mund und Körperkontakt bauen, gehört Solo Play zum festen Repertoire. Die Kategorie sitzt deshalb im Bereich Side Sex, neben Blowjobs & Oral und Frotting & Dry Humping. Was andere Sides erlebt haben, steht in den Erfahrungsberichten.
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Solo Play als eigene Praxis
Solo Play meint das Wichsen als gestaltete Session. Wichsen unterscheidet sich vom kurzen Abbau vor allem durch die Zeit. Eine Session mit Aufbau, Pausen und Wechseln dauert 30 Minuten und länger, der Weg unter der Dusche 3 Minuten.
Bei Sides trägt Solo Play einen großen Teil des Sexlebens, allein und zu zweit. Der Fokus der 45 Beiträge liegt deshalb auf Technik und Steuerung statt auf Tipps für zwischendurch. Wichsen selbst ist die Selbstbefriedigung des Mannes mit der Hand, geschrieben auch wixen. Wo die Begriffe Masturbieren, Onanieren und Autosexualität auseinandergehen, klärt Wichst du noch, oder onanierst du schon?. Wie andere Sides ihre Sessions erleben, steht in den Erfahrungsberichten.
Wichstechniken: worauf es bei Griff, Tempo und Druck ankommt
3 Dinge entscheiden über eine Session: der Griff, das Tempo und der Druck. Die meisten haben alle drei mit 15 gewählt und seitdem so gelassen. Genau da liegt der größte Hebel.
Richtig wichsen ist die Anleitung der Kategorie und ihr stärkster Beitrag. Wer besser wichsen will, findet dort 10 Stellungen, 12 Griffe und 21 Techniken. Die Wichstechniken für mehr Abwechslung stehen als eigener Block darin, und am Ende geht es darum, was sich ändert, wenn man sich wichsen lässt. Wie sich der gleiche Griff an einem anderen Schwanz anfühlt, zeigen die Handjob-Techniken und der perfekte Handjob. Zwei Zonen fallen dabei oft hinten runter: die Eichel, für die es eine eigene Eichelmassage gibt, und das Frenulum unten am Schaft. Auch die Hoden sind oft außen vor, obwohl sie das Tempo der ganzen Session ändern.
Vorhaut oder beschnitten: was sich am Griff ändert
Die Vorhaut ist der eine Unterschied, der die Technik wirklich ändert. Mit Vorhaut gleitet die Haut über die Eichel, Lube bleibt optional. Beschnitten liegt die Eichel frei, reagiert schärfer und die Reibung verlangt nach Lube.
Was das konkret für den Griff bedeutet, steht im Vergleich beider Anatomien beim Wichsen. Aus derselben Anatomie kommt eine Praxis zu zweit: Beim Penis Docking gleitet die Vorhaut über die Eichel des anderen.
Den Höhepunkt steuern: Edging, Cum Control, Tease and Denial
Kontrolle über das Timing macht aus 10 Minuten eine Stunde. Alle 4 Wege teilen ein Prinzip: kurz vor dem Umkehrpunkt stoppen, die Erregung absinken lassen, wieder aufbauen. Jede Runde steigert den Höhepunkt.
Edging ist die Basis davon und lässt sich in wenigen Sessions lernen. Cum Control bringt dasselbe in den Sex zu zweit, und Orgasmus hinauszögern listet die Techniken für den Ernstfall. Die härteste Variante ist Tease and Denial, bei der die Session mit Absicht vor dem Höhepunkt endet.
Gooning: wenn Wichsen zum Zustand wird
Gooning meint eine Trance beim langen Wichsen, in der das Denken aussetzt und allein die Erregung zählt. Die Praxis ist mit Edging verwandt, Lexika führen sie teils als Synonym. In der schwulen Szene meint der Begriff den Zustand selbst und die Stunden, die dafür nötig sind.
Wie die Goon-Trance entsteht und was Pornos, Poppers und Wiederholung dabei tun, zeigt Gooning lernen. Die Definition mit den üblichen Irrtümern steht in Was ist Gooning. Gooning kommt allein in Deutschland auf 14.800 Suchen pro Monat und liegt damit vor Edging mit 12.100.
Handfrei, anal und andere Wege zum Höhepunkt
Wichsen braucht die Hand nur, weil es die meisten so gelernt haben. 4 Wege ersetzen oder ergänzen sie: Training des Beckenbodens, anale Reize, Toys und Reibung am Körper.
Handfrei wichsen erklärt den ersten Weg, der Übung verlangt und dann klappt. Anale Masturbation arbeitet über die Prostata und bleibt auch für Sides spannend, die beim Sex zu zweit auf Anal verzichten. Ein Footjob zielt auf ein anderes Körperteil. Deutlich spezieller ist Sounding, das Einführen eines Stabs in den Harnkanal, für das eine eigene Anleitung die Regeln nennt. Was Masturbatoren, Cockringe und Prostata-Toys dazu bringen, sammelt die Kategorie Sextoys.
Autofellatio: sich selbst blasen
Autofellatio ist das Blasen am eigenen Schwanz. 2 körperliche Faktoren entscheiden über den Erfolg: wie beweglich die Wirbelsäule ist und wie der Körper gebaut ist. Eine Minderheit kommt ran, Training schiebt die Grenze nur wenig.
Wer es probieren will, findet das Nötige in Sich selbst einen blasen, der Nummer 2 der Kategorie. Verwandt damit ist das Death-Grip-Syndrom: Wer jahrelang denselben festen Griff nutzt, gewöhnt sich an einen Reiz, den Mund oder Arsch schwer treffen. Die orale Seite der Sache liegt in Blowjobs & Oral.
Spermamenge, Cumshots und was daran stimmt
Sperma besteht zu über 90 % aus Flüssigkeit von Prostata und Samenblasen, die Spermien machen einen kleinen Teil des Volumens aus. Die Menge schwankt mit Pause, Flüssigkeit und Alter. Sie lässt sich steigern, aber in kleinen Schritten, mehr als die Werbung sagt.
Mehr Sperma produzieren ordnet die Hebel nach Wirkung, 4 einfache Methoden fasst die guten zusammen und 7 Lebensmittel prüft die Ernährung. Wer es genauer will, findet in Spermamenge und Qualität die Medizin dazu. Für den sichtbaren Effekt sorgt der Druck beim Abspritzen, den 3 Übungen für fette Cumshots üben. Was im Körper dabei abläuft, zerlegt Orgasmus und Sperma Schritt für Schritt.
Was danach passiert: Facial, Cumdump und Flecken
Um das Sperma selbst haben sich 6 eigene Praktiken und Fragen gebildet. Die Spanne reicht vom Spiel mit dem eigenen Abspritzen bis zu Flecken auf dem Sofa. Dazu kommt die Rolle, in der ein Mann die Ladungen mehrerer anderer aufnimmt.
Beim Self-Facial zielt der Strahl ins eigene Gesicht, die Pearl Necklace trifft Hals und Brust. Der Cumdump ist die härteste Form, und der Artikel behandelt sie samt Safer Sex. Konkret wird es bei Spermaflecken auf Stoff und Sofa. Ob eine Spermamaske der Haut etwas bringt, prüft ein eigener Beitrag, und wer für Fotos oder Rollenspiele Nachschub braucht, findet drei Rezepte für Fake-Cum.
Orte, Situationen und Wichsen zu zweit
Der Ort ändert eine Session stärker als jede Technik. 4 Beiträge zeigen den Ortswechsel. Draußen, im Büro, mit Kondom und mit einem zweiten Mann im Raum wandert die Erregung von der Reibung zur Situation.
Draußen wichsen sammelt Orte abseits des Betts samt der rechtlichen Grenze, Wichsen im Büro behandelt den Klassiker unter den riskanten Orten. Mit Kondom wichsen klingt zunächst unnötig, ändert Reibung und Putzen aber deutlich. Zu zweit wird daraus eine eigene Praxis: Mit dem Partner masturbieren zeigt, warum gegenseitiges Wichsen für Paare näher ist als anderer Sex. Wer den Körperkontakt dazu will, landet bei Frotting & Dry Humping.
Gesundheit, Häufigkeit und hartnäckige Mythen
7 Beiträge klären die Gesundheitsfrage. Wer oft wichst, senkt Stress, schläft besser und lässt den Körper bei üblicher Frequenz heil. Die Warnungen von Haarausfall bis Testosteronmangel zerfallen unter der Forschung. Zwei reale Themen bleiben: die Technik selbst und die Häufigkeit.
Was die Studien hergeben, steht in Ist masturbieren gesund? und in den 10 Fakten zu den Vorteilen. Kann ich beim Wichsen etwas falsch machen? räumt die Mythen ab. Ein Risiko ist real und mechanisch: Wer viel und einseitig greift, riskiert eine Sehnenscheidenentzündung. Für Jelqing, die Dehntechnik mit dem Versprechen auf mehr Länge, fällt die Bilanz nüchtern aus. Beim Thema Frequenz liefert Wie oft wichsen Schwule? die Zahlen, Wichsen für Fortgeschrittene die Praxis dahinter.
Die häufigsten Fragen zum Wichsen
Fünf Fragen tauchen häufiger auf als alle anderen. Es geht um die richtige Technik, die normale Häufigkeit und den Haarausfall-Mythos. Dazu kommen 3 Runden am Stück und die Frage nach Sex mit anderen. Die kurzen Antworten stehen hier, die langen in den verlinkten Beiträgen.
Kann man beim Wichsen etwas falsch machen?
Technisch ja, die Moral bleibt außen vor. Zwei Gewohnheiten haben Folgen. Ein dauerhaft zu fester Griff führt zum Death-Grip-Syndrom, und einseitige Bewegung über Jahre belastet die Sehnen. Beides lässt sich durch Wechsel von Griff, Tempo und Hand vermeiden.
Wie oft wichsen Schwule im Schnitt?
Die Studien landen bei mehrmals pro Woche, mit sehr breiter Spanne von täglich bis monatlich. Der Wert sagt wenig aus, weil Alter, Beziehung und Stress ihn stärker bewegen als die Orientierung. Als Richtwert gilt: normal ist die Frequenz, bei der Alltag und Sexleben laufen.
Führt Masturbieren zu Haarausfall?
Haarausfall hat andere Ursachen. Der Mythos beruht auf der Annahme, Ejakulation senke den Testosteronwert dauerhaft. In Wahrheit schwankt Testosteron nach dem Orgasmus nur kurz. Männlicher Haarausfall ist meist erblich bedingt und hängt daran, wie stark die Haarwurzeln auf Dihydrotestosteron (DHT) reagieren.
Was passiert, wenn man 3 Runden am Stück wichst?
Die Menge sinkt mit jeder Runde, weil Prostata und Samenblasen Zeit zum Nachfüllen brauchen. Nach zwei bis drei Orgasmen kommt oft nur noch klare Flüssigkeit. Danach setzt die Refraktärzeit ein, die Pause bis zur nächsten Erektion, und die wird mit dem Alter länger. Der Körper bleibt dabei heil, wunde Haut kommt bei drei Runden allerdings vor.
Ersetzt Solo Play den Sex mit anderen?
Bei fast allen läuft beides parallel. Wer allerdings jahrelang mit demselben Griff und demselben Tempo kommt, gewöhnt den Körper an einen Reiz, den ein Mund oder eine Hand schwerer erreicht. Der Wechsel der Technik hält den Abstand klein. Für Sides ist Solo Play ohnehin ein eigener Teil des Repertoires statt eines Ersatzes.
