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title: "Mehr Sperma produzieren und intensiver abspritzen"
description: "Viel abspritzen: Die WHO nennt keinen Normwert, Trinken ist unbelegt, Zink brachte in der größten Studie null. Was die Menge wirklich bewegt."
url: https://gay-blog.tomrockets.com/viel-sperma-produzieren/
date_published: 2023-06-30
date_modified: 2026-07-27
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# Mehr Sperma produzieren und intensiver abspritzen

## Inhaltsverzeichnis

- [Geht da noch mehr?](#h-geht-da-noch-mehr)
- [Was da eigentlich rauskommt](#h-was-ist-sperma-eigentlich-warum-ist-es-beim-sex-so-geil)
- [Wie viel ist normal?](#h-die-menge-wie-viel-sperma-ist-normal)
- [Was die Menge wirklich bewegt](#h-was-beeinflusst-wie-viel-sperma-produziert-wird)
- [Was überall steht und trotzdem nichts belegt](#h-was-uberall-steht-und-trotzdem-nichts-belegt)
- [Das eine Mittel mit einer Messung, und was daran zu wissen ist](#h-das-eine-mittel-mit-einer-messung-und-was-daran-zu-wissen-ist)
- [Was übrig bleibt, wenn es dir um das Gefühl geht](#h-was-ubrig-bleibt-wenn-es-dir-um-das-gefuhl-geht)

Zu diesem Thema steht überall dasselbe: viel trinken, Zink nehmen, ein paar Tage warten, Beckenboden trainieren. Zwei davon hat am Menschen nie jemand gemessen, und eines ist in der größten Studie dazu durchgefallen. Zum prominentesten Rat, mehr zu trinken, finden wir in den medizinischen Datenbanken keine einzige Messung am Menschen, und das größte Zink-Experiment der Fachliteratur hat beim Ejakulatvolumen exakt null Unterschied gefunden.

Was bleibt, ist wenig, aber es ist belegt. Dieser Text sortiert beides auseinander und nennt die Studien, auf die er sich stützt. Ein Hinweis vorweg: Die Zahlen stammen aus der Fruchtbarkeitsforschung, weil dort gemessen wird. Es geht hier trotzdem nicht um Kinderwunsch, sondern um das, was dich interessiert, wenn du beim Kommen mehr sehen willst.

## Geht da noch mehr?

Für viele hängt am Abspritzen mehr als am Rest. Die Ladung im Gesicht, im Rachen, auf der Brust vom Kerl unter dir. Die Menge ist Teil des Bildes, und ein kleiner Rest davon ist auch Angeberei. Das ist völlig in Ordnung, und niemand muss so tun, als ginge es dabei um Gesundheit.

Die Frage ist nur, ob du daran etwas drehen kannst. Ein bisschen, über einen einzigen Hebel, und der ist kleiner als du denkst: rund 0,16 Milliliter zwischen ein paar Tagen Pause und einer Woche.

## Was da eigentlich rauskommt

Hier steht in fast jedem Text derselbe [Fehler](https://gay-blog.tomrockets.com/fisting-fehler-9-anfaengerfehler/ "Fehler"), und er ist ausgerechnet bei der Mengenfrage teuer. [Sperma](https://gay-blog.tomrockets.com/wie-schmeckt-sperma/ "Sperma") besteht nicht in erster Linie aus Spermien, und es kommt auch nicht hauptsächlich aus der [Prostata](https://gay-blog.tomrockets.com/prostata/ "Prostata").

Der größte Teil stammt aus den **Samenbläschen**. Das sind zwei Drüsen hinter der Blase, die den Löwenanteil der Flüssigkeit liefern. Eine Arbeit hat das Ejakulat von 68 Männern in Fraktionen zerlegt und über Fructose sowie das prostataspezifische Antigen (PSA) zugeordnet. Sie kommt auf 55 bis 61 Prozent aus den Samenbläschen und 37 bis 44 Prozent aus der Prostata. Ältere Untersuchungen streuen breiter: 50 bis 80 Prozent Samenbläschen, 20 bis 40 Prozent Prostata. Ein urologischer Übersichtsartikel fasst es gröber zusammen, kommt aber zum selben Bild: zwei Drittel Samenbläschen, ein Drittel Prostata.

Der Rest verteilt sich auf zwei kleine Quellen. Die Cowper-Drüsen, die den klaren Tropfen vor dem Kommen produzieren, liefern unter zehn Prozent. Aus [Hoden](https://gay-blog.tomrockets.com/hoden-lecken/ "Hoden") und Nebenhoden kommen ebenfalls unter zehn Prozent, und darin stecken die Spermien. Das Handbuch der Weltgesundheitsorganisation (WHO) beziffert es über den Vergleich vor und nach einer Vasektomie: Rund 90 Prozent des Volumens sind Sekret der Nebendrüsen.

**Die Menge, die du siehst, hat mit deinen Spermien also fast nichts zu tun.** Wer mehr Ladung will, redet über Drüsensekret. Das erklärt auch, warum nach einer Sterilisation kaum weniger Ejakulat kommt als vorher.

Nebenbei räumt das mit einer zweiten Vorstellung auf, die in vielen Texten steht: Es staut sich nichts in deinen Hoden an, während du geil wirst. Was sich über eine Pause ansammelt, sind Spermien, und die sitzen im Nebenhoden. Für die Menge, die du am Ende siehst, spielen sie kaum eine Rolle.

Warum das Ganze überhaupt so anmacht, ist eine andere Frage, und darauf gibt es keine saubere Antwort. Wahrscheinlich mischt sich einiges: der Druck vor der Entladung, das Sichtbare daran, und bei vielen die Bedeutung, die es zwischen zwei Männern bekommt. Wer beim Spritzen [ins Gesicht](https://gay-blog.tomrockets.com/spermamaske/ "ins Gesicht") auf das [Machtgefälle](https://gay-blog.tomrockets.com/bdsm-machtgefaelle/ "Machtgefälle") steht, meint nicht die Flüssigkeit, sondern die Geste. Und wer darauf nicht steht, muss es nicht mögen.

## Wie viel ist normal?

Diese Frage lässt sich nicht so beantworten, wie sie gestellt wird, weil es keinen Normwert gibt.

Was es gibt, ist eine Untergrenze, und die kommt von der WHO. In der sechsten Auflage ihres Labor-Handbuchs von 2021 steht für das Ejakulatvolumen der Wert **1,4 Milliliter**, mit einem Unsicherheitsbereich der Schätzung von 1,3 bis 1,5. In der Vorgängerauflage von 2010 waren es noch 1,5 Milliliter.

Entscheidend ist, was diese Zahl bedeutet. Sie ist das fünfte Perzentil einer Gruppe von Männern, die innerhalb eines Jahres auf natürlichem Weg ein Kind gezeugt haben. Übersetzt: Fünf Prozent dieser nachweislich fruchtbaren Männer lagen darunter. Es ist keine Grenze zwischen gesund und krank, kein Sollwert und erst recht kein Ziel. Ein Median wird gar nicht veröffentlicht. Für das Volumen gibt die WHO ausschließlich diese Untergrenze an.

Damit ist auch klar, was von der Angabe zu halten ist, die vorher in diesem Text stand. „Normal sind 2 bis 6 Milliliter“ findest du überall, und diese Spanne hat keine Quelle. Sie klingt nach Fachwissen und ist geraten. Dasselbe gilt für die Variante „1,25 bis 4 Milliliter“, die auf einer der bekanntesten deutschen Ratgeberseiten zum Thema steht, ebenfalls ohne Beleg.

Zur Einordnung, was das praktisch heißt: Ein Teelöffel fasst etwa fünf Milliliter. Die meisten Ladungen liegen deutlich darunter. Was im Porno aussieht wie ein Schwall, ist in aller Regel entweder Nachbearbeitung oder gar kein Sperma. Wie das gemacht wird, steht im Text über [künstliches Sperma zum Selbermachen](https://gay-blog.tomrockets.com/fake-cum/).

## Was die Menge wirklich bewegt

Es gibt einen Hebel mit belastbarer Messung, und es ist der langweiligste: die Zeit seit dem letzten Mal.

Akhigbe und Kollegen haben 5.165 Spermaproben nach Abstinenzdauer gruppiert. Alle stammen von Männern aus Paaren mit unerfülltem Kinderwunsch, das gehört zur Einordnung dazu. Bei denen mit unauffälligem Spermiogramm lag das Volumen nach zwei bis drei Tagen Pause bei 2,56 Millilitern, nach drei bis sieben Tagen bei 2,72 Millilitern. Der Unterschied beträgt **0,16 Milliliter**, also rund drei Prozent eines Teelöffels.

Die großen Sprünge in derselben Untersuchung stehen woanders, nämlich bei Männern mit eingeschränkter Spermienzahl. Dort stieg das Volumen von 1,43 Millilitern bei unter zwei Tagen auf 2,82 bei zwei bis drei Tagen und 3,15 bei drei bis sieben Tagen. Über dieselbe Spanne wie oben gerechnet, also von zwei bis drei auf drei bis sieben Tage, bleiben auch dort nur 0,33 Milliliter. Wer von beeindruckenden Zuwächsen durch Warten liest, sieht meistens den Sprung von der ersten Zeile aus. Der gilt für eine Gruppe, zu der die wenigsten gehören.

Ein Haken bleibt, den kaum ein Ratgeber erwähnt. Dieselbe Auswertung hält fest, dass eine längere Pause die Beweglichkeit der Spermien statistisch bedeutsam verschlechtert. Clay und Kollegen fassen die Studienlage 2026 so zusammen. Vier bis sieben Tage Abstinenz erhöhen Volumen und Spermienzahl. Sie senken aber die Beweglichkeit und erhöhen den Anteil der Spermien mit beschädigtem Erbgut. Nach etwa sieben Tagen flacht der Zuwachs ab und kann sich umkehren, weil das Gespeicherte altert.

Für dich heißt das schlicht: Der Unterschied zwischen ein paar Tagen Pause und einer Woche ist messbar, aber winzig. Und wenn du nebenbei an Zeugung denkst, ist häufiges Kommen die bessere Wahl. Genau das empfiehlt die Übersichtsarbeit für Paare mit Kinderwunsch.

Der zweite Faktor ist das Alter, und hier ist die Datenlage klar in der Richtung und mager in der Größe. Eine Metaanalyse von Johnson und Kollegen über 90 Studien mit 93.839 Männern findet einen statistisch bedeutsamen Rückgang des Ejakulatvolumens mit dem Alter, ebenso bei Beweglichkeit, Form und Erbgut-Intaktheit. Eine Zahl dazu gibt es nicht. Die Erstautorin hat später ausdrücklich gesagt, dass die Arbeit gar nicht versucht habe, die Geschwindigkeit dieses Rückgangs zu beziffern. Auffällig ist ein zweites Ergebnis derselben Auswertung. Die Spermienkonzentration sank mit steigendem Lebensalter **nicht**, obwohl sie über die Kalenderjahre hinweg zurückging.

## Was überall steht und trotzdem nichts belegt

Hier wird es unbequem, denn von den drei bekanntesten Ratschlägen ist einer in einer großen Studie durchgefallen und für die beiden anderen finden wir gar keine Messung am Menschen.

### Viel trinken

Das ist der Rat, der in praktisch jedem Text steht, meist mit Nachdruck. Er steht auch auf der deutschen Seite, die für die einschlägigen Suchanfragen ganz oben rankt, dort mit der Empfehlung von mindestens zwei Litern täglich.

Wir haben die medizinische Literaturdatenbank PubMed mit fünf verschiedenen Suchstrategien danach durchsucht: Trinkmenge und Ejakulatvolumen, Hydration und Ejakulatvolumen, Dehydration und Samenparameter, Wasseraufnahme und Ejakulatvolumen, Flüssigkeitsaufnahme und Seminalplasma. **In keiner dieser Trefferlisten steht eine Untersuchung am Menschen, die Trinkmenge oder Flüssigkeitshaushalt mit dem Ejakulatvolumen verknüpft.** Was auftaucht, sind Zuchthähne, Hechte, Karpfen, Barben, Kaninchen, Widder, Pferde, Ratten und eine Menge Gefriertechnik für Tiersperma.

Die Ratgeberseiten, die es behaupten, berufen sich auffällig oft auf eine Studie aus der Fachzeitschrift Andrologia von 2011. Diese Studie ist auf PubMed nicht auffindbar. Sie taucht ausschließlich auf kommerziellen Anbieterseiten auf, dort nie mit Autorennamen und nie mit einer Nummer, unter der man sie nachschlagen könnte.

Um fair zu bleiben: Plausibel ist die Annahme durchaus, denn Seminalplasma besteht größtenteils aus Wasser. Aber plausibel und gemessen sind zwei verschiedene Dinge, und in den Quellen, die wir geprüft haben, ist es nicht gemessen. Wer stark ausgetrocknet ist, hat vermutlich andere Sorgen als seine Ladung.

### Zink und Nahrungsergänzung

Zu Zink gibt es mit der FAZST-Studie von 2020 eine Untersuchung, die groß genug ist, um die Frage zu beantworten. Rund 2.370 Paare, doppelblind, mit Placebogruppe, sechs Monate lang fünf Milligramm Folsäure und dreißig Milligramm Zink täglich. Die Ergebnisse liegen in der offiziellen Studiendatenbank offen.

Das Ejakulatvolumen lag in der Zink-Gruppe bei 3,5 Millilitern und in der Placebogruppe bei 3,5 Millilitern. Der Unterschied beträgt **null**, mit einem Unsicherheitsbereich von minus 0,2 bis plus 0,2. Auch bei Spermienkonzentration, Beweglichkeit und Form war nichts zu sehen, und bei den Lebendgeburten ebenfalls nicht.

Ein Ergebnis dieser Untersuchung wird selten zitiert, und es ist das interessanteste. Der Anteil der Spermien mit beschädigtem Erbgut, in der Studie als DNA-Fragmentierungsindex gemessen, lag in der Zink-Gruppe **höher** als unter Placebo, um 2,4 Prozentpunkte, mit einem Unsicherheitsbereich von 0,5 bis 4,4. Dieser Bereich schließt die Null aus, der Unterschied ist mit reinem Zufall also schlecht vereinbar. Zink und Folsäure haben hier nicht nur nichts genützt, sondern in einem Punkt geschadet.

Für die Präparate, die in Deutschland als Sperma-Booster verkauft werden, fällt die Aussage schwächer aus. Zu den dort üblichen Mischungen haben wir keine vergleichbare Untersuchung gefunden. Das heißt nicht, dass sie widerlegt sind. Es heißt, dass es nichts gibt, worauf man sich berufen könnte.

Vitamin C, das in vielen Listen mitläuft, fällt in dieselbe Kategorie: kein Beleg dafür, kein Beleg dagegen.

### Beckenboden, Distanz und der Rest

Der Rat, den Beckenboden zu trainieren, klingt vernünftig, und die Muskulatur ist beim Erguss tatsächlich beteiligt. Nur: Eine Untersuchung, die einen Effekt auf Ejakulatmenge oder Ausstoßkraft gemessen hätte, haben wir nicht gefunden. Zu [Beckenbodentraining](https://gay-blog.tomrockets.com/beckenbodentraining-uebungen-mann/ "Beckenbodentraining") bei vorzeitigem Samenerguss gibt es Studien, zur Menge nicht. Das ist eine Lücke, keine Widerlegung. Trainieren schadet nicht, es ist nur nichts versprochen.

Bei der Frage, wie weit man spritzen kann, sagt es sogar einer der großen englischen Gesundheitsratgeber selbst: Es gebe dazu keine aktuelle, glaubwürdige oder verlässliche Forschung. Wenn dir jemand Zentimeterangaben liefert, solltest du fragen, wo sie gemessen wurden.

## Das eine Mittel mit einer Messung, und was daran zu wissen ist

Es gibt eine Ausnahme, und die gehört hierher, auch wenn sie nicht ins Bild passt.

Zwei randomisierte Studien mit Placebogruppe, eine von Ambiye und Kollegen aus dem Jahr 2013 und eine von 2026, berichten eine gemessene Zunahme des Ejakulatvolumens durch **Ashwagandha**, einen Wurzelextrakt aus der ayurvedischen Medizin. In der ersten nahmen 46 Männer mit eingeschränkter Spermienzahl teil, davon 21 in der Wirkstoffgruppe. Ihr Volumen stieg von 1,74 auf 2,76 Milliliter, während die Placebogruppe von 1,88 auf 2,25 Milliliter kam. In der zweiten, von 2026, nahmen 76 Männer zwischen 30 und 50 teil. Zu Beginn lagen beide Gruppen fast gleichauf, bei 2,47 und 2,37 Millilitern. Nach acht Wochen kam die Wirkstoffgruppe auf 3,37 Milliliter, die Placebogruppe auf 2,29.

Und jetzt die Einordnung, die du bei keinem Anbieter finden wirst.

Beide Studien testen denselben Markenextrakt desselben Herstellers. Beide erklären, es gebe keinen Interessenkonflikt. Bei Untersuchungen, die ausschließlich ein einzelnes Markenprodukt prüfen, ist das die Angabe, die man kennen sollte, um sie einzuordnen. Die erste lief an Männern mit Fruchtbarkeitsproblem. Die zweite ist als Studie an gesunden Männern beschrieben, eingeschlossen wurden aber gezielt Teilnehmer mit leichter bis mittlerer Erektionsstörung. In der zweiten sank die Placebogruppe im Verlauf sogar leicht ab, was bei so kleinen Gruppen vorkommt, aber die Differenz mit erzeugt.

Unterm Strich: Es gibt eine Messung, und es gibt sie nur für dieses eine Präparat, an Gruppen, zu denen die meisten Leser dieses Textes nicht gehören. **Keine der beiden Studien misst, was ein beschwerdefreier Mann erwarten darf.** Das ist keine Empfehlung und keine Warnung, sondern der Stand.

## Was übrig bleibt, wenn es dir um das Gefühl geht

Ehrlich zusammengefasst: Am Volumen selbst lässt sich wenig drehen, und der einzige verlässliche Hebel bringt ein paar Tropfen. Wer die Frage umdreht, hat mehr davon, denn das Erleben beim Kommen hängt nicht an Millilitern.

Was tatsächlich etwas ändert, ist die Erregung davor. Länger hinziehen, Pausen einlegen, kurz vor dem Punkt abbremsen und wieder aufbauen: Der Erguss fühlt sich danach anders an, auch wenn die Menge dieselbe ist. Wie sich das steuern lässt, steht ausführlich in unserem Text über [Cum Control](https://gay-blog.tomrockets.com/cum-control/). Ein [Penisring](https://gay-blog.tomrockets.com/penisring-alternative/) gehört für viele dazu, wobei er auf die Härte wirkt und nicht auf die Menge.

Und dann ist da noch die Seite, um die es eigentlich geht. Ob geschluckt wird oder nicht, ist [eine Frage für sich](https://gay-blog.tomrockets.com/sperma-schlucken/), und wie es dabei schmeckt, hängt an ganz anderen Dingen als die Menge. Das steht im Text über [den Geschmack von Sperma](https://gay-blog.tomrockets.com/wie-schmeckt-sperma/). Wenn dir das Bild wichtiger ist als die Physik, findest du in unseren [Übungen für kräftigere Cumshots](https://gay-blog.tomrockets.com/abspritzen-uebungen/) ein paar praktische Ansätze.

Falls es dir doch um die medizinische Seite geht, also um Spermienzahl, Beweglichkeit und Laborwerte, ist das ein anderes Thema. Dafür haben wir einen [eigenen Text über Spermamenge und Spermaqualität](https://gay-blog.tomrockets.com/spermamenge-erhoehen/). Und wenn die Ladung dort landet, wo sie nicht hingehört: [Flecken](https://gay-blog.tomrockets.com/spermaflecken-entfernen/ "Flecken") bekommst du auch wieder [aus Stoff und Sofa](https://gay-blog.tomrockets.com/spermaflecken-entfernen/) heraus.

Ein letzter Punkt. Wenn dein Ejakulat plötzlich und dauerhaft deutlich weniger wird, ohne dass sich etwas an deinem Rhythmus geändert hat, ist das ein Grund für einen Termin beim Urologen. Nicht wegen der Menge, sondern weil ein plötzlicher Rückgang eine Ursache haben kann, die man kennen sollte.

## FAQ

### Wie viel Sperma ist normal?

Darauf gibt es keine Antwort, weil kein Normwert existiert. Die Weltgesundheitsorganisation veröffentlicht für das Ejakulatvolumen nur eine Untergrenze von 1,4 Millilitern, und die ist das fünfte Perzentil nachweislich fruchtbarer Männer. Fünf Prozent von ihnen lagen darunter. Ein Median oder Durchschnittswert wird nicht angegeben. Die verbreitete Spanne von 2 bis 6 Millilitern hat keine Quelle.

### Kann ich dauerhaft mehr abspritzen?

Nach dem, was gemessen ist: kaum. Der einzige verlässliche Hebel ist die Zeit seit dem letzten Erguss. Bei unauffälligem Spermiogramm liegen zwischen der Gruppe mit zwei bis drei Tagen Pause und der mit drei bis sieben Tagen 0,16 Milliliter. Von den übrigen Ratschlägen ist Zink in einer großen Studie durchgefallen, für Trinken und Beckenboden finden wir keine Messung am Menschen. Die einzige Ausnahme ist ein Wurzelextrakt, und auch dazu steht der Vorbehalt weiter oben im Text.

### Bringt viel trinken mehr Ejakulat?

Ein Nachweis dafür fehlt. In fünf verschiedenen Suchstrategien auf PubMed findet sich keine Untersuchung am Menschen, die Trinkmenge oder Flüssigkeitshaushalt mit dem Ejakulatvolumen verknüpft. Die Studie, auf die sich Ratgeberseiten dabei berufen, ist dort nicht auffindbar. Plausibel ist der Gedanke, gemessen ist er nicht.

### Helfen Sperma-Booster und Zinkpräparate?

Die größte Untersuchung dazu, mit rund 2.370 Paaren und Placebogruppe, fand beim Ejakulatvolumen keinen Unterschied zwischen Zink plus Folsäure und Placebo: 3,5 gegen 3,5 Milliliter. In der Zink-Gruppe lag der Anteil der Spermien mit beschädigtem Erbgut sogar höher. Zu den in Deutschland verkauften Mischungen liegt uns keine vergleichbare Untersuchung vor.

### Wie lange sollte ich warten, bevor ich abspritze?

Ein paar Tage. Zwischen zwei bis drei und drei bis sieben Tagen Pause liegen 0,16 Milliliter, danach steigt das Volumen kaum noch. Gleichzeitig wird die Beweglichkeit der Spermien schlechter und der Anteil mit beschädigtem Erbgut steigt. Jenseits einer Woche kann der Effekt sogar kippen, weil das Gespeicherte altert.

### Wird es mit dem Alter weniger?

Ja, in der Richtung. Die Metaanalyse von Johnson und Kollegen über 90 Studien mit 93.839 Männern findet einen bedeutsamen Rückgang des Ejakulatvolumens mit steigendem Alter. Wie schnell das geht, sagt sie nicht: Die Erstautorin hat später klargestellt, dass die Arbeit eine Rate gar nicht erst geschätzt hat. Die Spermienkonzentration blieb mit steigendem Lebensalter übrigens unverändert, ging über die Kalenderjahre hinweg aber zurück.

### Sagt eine große Ladung etwas über meine Fruchtbarkeit aus?

Nein. Der größte Teil des Volumens stammt aus Samenbläschen und Prostata. Aus Hoden und Nebenhoden kommen unter zehn Prozent, und die Spermien selbst sind nur ein Bruchteil davon. Wer viel spritzt, hat deshalb nicht automatisch viele oder gute Spermien. Und wer wenig spritzt, hat nicht automatisch schlechte.

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