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  • Zwischen Zunge und Vertrauen – eine Rimming-Erfahrung

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    Zuletzt aktualisiert: 31.07.2026
    Lesezeit:
    6 Min

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    Hinweis: Nutzerbeitrag mit erotischem Inhalt zum Thema Rimming
    Die folgende Geschichte wurde von einem Nutzer eingereicht und enthält erotische Inhalte. Es handelt sich um eine persönliche Fantasie bzw. einen Erlebnisbericht des Autors. Tom Rocket’s distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieser Story und macht sich weder die dargestellten Handlungen noch Meinungen zu eigen. Die Veröffentlichung dient der freien Meinungsäußerung und Unterhaltung im Rahmen unserer Community-Richtlinien. 

    Ich hatte Jonas an einem Freitagabend in einer dieser kleinen Bars kennengelernt, in denen das Licht so warm ist, dass jeder gut aussieht. Er stand am Tresen, den Ärmel seines Hemds hochgekrempelt, und lachte über etwas, das ich nicht hören konnte. Ich weiß noch, wie ich dachte: Den will ich näher kennenlernen. Nicht für eine Nacht unbedingt, sondern einfach – näher.

    Wir redeten zwei Stunden lang über alles Mögliche. Über seine Arbeit als Physiotherapeut, über meinen Umzug, über die Frage, ob man Koriander lieben oder hassen muss. Irgendwann lag seine Hand auf meinem Knie, ganz selbstverständlich, und ich merkte, wie mein Puls schneller wurde. Als er fragte, ob ich noch mit zu ihm komme, sagte ich Ja, bevor er den Satz zu Ende gesprochen hatte.

    Seine Wohnung war aufgeräumter als meine, mit Pflanzen auf der Fensterbank und einer Platte, die leise im Hintergrund lief. Wir küssten uns kaum, dass die Tür zu war. Er schmeckte nach dem Gin, den wir getrunken hatten, und ein bisschen nach Zimt. Seine Hände fuhren unter mein Shirt, und ich spürte, wie warm seine Finger waren, wie sicher.

    Ich mag es, wenn nicht sofort alles auf ein Ziel zusteuert. Jonas offenbar auch. Wir nahmen uns Zeit, zogen uns langsam aus, lachten, als mein Gürtel hakte. Er legte mich aufs Bett und ließ seine Lippen über meinen Hals wandern, über die Brust, den Bauch, tiefer. Jeder Kuss war eine kleine Frage, und ich antwortete mit meinem Atem.

    Als er mich umdrehte

    Irgendwann drehte er mich sanft auf den Bauch. Ich hörte ihn hinter mir kurz innehalten, spürte seine Hände auf meinen Hüften, wie er sie langsam nach oben schob. „Ist das okay für dich?“, fragte er leise. Ich nickte in das Kissen, dann sagte ich es laut, weil ich wusste, dass er es hören wollte. „Ja. Sehr.“

    Ich hatte Rimming schon erlebt, aber selten so aufmerksam. Jonas war nicht in Eile. Er küsste erst die Innenseiten meiner Oberschenkel, biss ganz leicht in die weiche Haut darüber, und ich merkte, wie eine Gänsehaut über meinen ganzen Rücken lief. Seine Hände öffneten mich behutsam, und dann spürte ich seinen Atem, warm und nah, bevor überhaupt etwas anderes passierte.

    Der erste Kontakt seiner Zunge ließ mich zusammenzucken. Nicht vor Schreck – vor Intensität. Es war ein Gefühl, das ich schwer in Worte fasse: unglaublich direkt, fast zu viel und gleichzeitig genau richtig. Er begann langsam, mit breiten, weichen Bewegungen, als wolle er mir Zeit geben, mich daran zu gewöhnen. Ich vergrub mein Gesicht im Kissen und ließ einen Laut heraus, den ich so von mir selbst gar nicht kannte.

    Wie sich Kontrolle anfühlt, wenn man sie abgibt

    Was mich an diesem Moment am meisten überraschte, war das Gefühl von Loslassen. Rimming ist für mich immer eine Frage des Vertrauens gewesen. Man macht sich verletzlich, öffnet sich buchstäblich, und das funktioniert nur, wenn man sich sicher fühlt. Bei Jonas fühlte ich mich sicher, obwohl ich ihn erst ein paar Stunden kannte. Vielleicht gerade deshalb.

    Er wechselte das Tempo, spielte mit Druck und Rhythmus. Mal kreisten seine Bewegungen langsam, mal drückte seine Zunge fester, dann wieder ganz zart, fast neckisch. Zwischendurch hielt er inne, blies sanft über die feuchte Haut, und die Kälte danach jagte mir einen Schauer über den Rücken. Ich merkte, wie sich alles in mir anspannte und gleichzeitig löste, ein Widerspruch, den nur der Körper versteht.

    Ich griff nach hinten, wollte ihn spüren, seine Haare, seinen Nacken. Er ließ mich, summte leise gegen mich, und diese Vibration pflanzte sich durch meinen ganzen Unterleib fort. „Du machst mich wahnsinnig“, murmelte ich, halb lachend, halb stöhnend. Er antwortete nicht mit Worten, sondern wurde intensiver, und ich verlor jedes Gefühl für die Zeit.

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    Mehr als nur Technik

    Irgendwann drehte ich mich halb zu ihm um, weil ich sein Gesicht sehen wollte. Seine Augen waren dunkel, sein Mund glänzte, und er grinste dieses schiefe Grinsen, das mich schon in der Bar erwischt hatte. „Alles gut?“, fragte er wieder, und ich mochte, dass er nicht davon ausging, dass Schweigen automatisch Zustimmung bedeutet.

    „Mehr als gut“, sagte ich. „Komm her.“

    Wir küssten uns, und ich schmeckte mich selbst auf seinen Lippen, was mich in diesem Moment nicht störte, sondern anmachte. Es fühlte sich ehrlich an, ungeschönt, nah. Danach ließ er seine Finger dorthin gleiten, wo eben noch seine Zunge gewesen war, mit reichlich Gleitgel, das er sich fast beiläufig aus der Nachttischschublade geangelt hatte. Er nahm sich weiter Zeit, und ich verstand allmählich, dass Zeit für ihn keine Geduldsprobe war, sondern ein Genuss für sich.

    Was mich beeindruckte, war, wie sehr er auf jede meiner Reaktionen achtete. Ein Zucken, ein tieferer Atemzug, ein Wort – er registrierte alles und passte sich an. Das ist etwas, das ich vorher unterschätzt hatte: dass gutes Rimming weniger mit einer bestimmten Technik zu tun hat als mit Aufmerksamkeit. Mit dem Willen, wirklich zu spüren, was dem anderen guttut.

    Danach

    Als wir später nebeneinander lagen, verschwitzt und ein bisschen atemlos, zog er die Decke über uns beide. Wir sagten eine Weile nichts. Draußen fuhr ein Auto vorbei, die Platte war längst zu Ende, und ich hörte nur unseren Atem, der sich langsam beruhigte.

    „Ich hab so was selten mit jemandem, den ich gerade erst kennengelernt habe“, sagte ich schließlich. Er drehte den Kopf zu mir. „Ich auch nicht.“ Es klang nicht wie eine Floskel. Ich glaubte ihm.

    Wir redeten dann doch noch, über eine Stunde lang, über Dinge, die mit Sex gar nichts zu tun hatten. Über Angst und Mut, über frühere Beziehungen, über das komische Gefühl, sich vor einem Fremden nackt zu machen – körperlich und sonst. Irgendwann schlief ich an seiner Schulter ein, und als ich morgens aufwachte, roch es nach Kaffee.

    Ich erzähle das nicht, weil es die wildeste Nacht meines Lebens war. Es gab schon aufregendere, lautere, verrücktere. Ich erzähle es, weil es eine der ehrlichsten war. Weil ich gelernt habe, dass die intimsten Erfahrungen nicht die sind, bei denen man am meisten performt, sondern die, bei denen man sich am meisten traut, sich fallen zu lassen.

    Jonas und ich sehen uns übrigens immer noch. Nicht als große Liebesgeschichte, eher als etwas, das keinen Namen braucht. Aber jedes Mal, wenn ich diese kleine Bar mit dem warmen Licht sehe, muss ich lächeln. Und daran denken, wie viel Nähe manchmal in einer einzigen Berührung stecken kann – und wie viel Vertrauen in dem Mut, sie zuzulassen.

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