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Es sieht heiß aus, wenn dein Lover seinen Schwanz auspackt und eine silberne Kugel dir entgegenfunkelt. Viele Gays finden Piercing-Schmuck im Intimbereich anziehend, weil er zu ausgiebigen Zungenspielen einlädt.
Aber gibt es nur den klassischen Prinz Albert oder mehr Auswahl? Wir stellen dir die Möglichkeiten vor, wie du aus deinem besten Stück ein echtes Schmuckstück machst, mit realistischen Heilzeiten und der richtigen Pflege.
Geile Stecharten, mit denen du deinen Penis in Szene setzt
Ein Penis Piercing ist Schmuck, der durch Haut oder Gewebe am Penis gestochen wird. Der typische Ring an der Eichel heißt Prinz Albert, doch es gibt mehr Stechmöglichkeiten. Wichtig bei jeder Variante ist der Erststecker aus verträglichem Material: Implantat-Titan (ASTM F-136) ist praktisch nickelfrei, Implantatstahl (ASTM F-138) gibt nur sehr wenig Nickel ab. So bleiben Reizung und Allergie in der Heilung selten. Einen Überblick über alle Varianten bietet der Beitrag zu Intimpiercings für Männer.
Das Ampallang-Piercing:
Das Ampallang führt horizontal durch die Eichel. Du trägst es mit einem Stab, an dessen Enden zwei Kugeln sitzen. Es gilt als funktionelles Piercing, weil es die Lust beim Sex erhöhen soll. Rechne mit einer langen Heilung von 3 bis 9 Monaten, weil der Stich durch stark durchblutetes Gewebe geht. In dieser Zeit sind Kondome Pflicht.
Der Prinz-Albert Klassiker:
Der Prinz Albert ist der Klassiker und wird durch die Harnröhre gestochen. Er endet unterhalb der Eichel und besteht meist aus einem Ring (Captive Bead Ring), ein Stab geht auch. Im Vergleich heilt er eher kurz, etwa 4 bis 8 Wochen. Zwei Dinge solltest du wissen: Manche Träger berichten von einem veränderten Harnstrahl und pinkeln lieber im Sitzen, und der Schmuck kann Kondome eher beschädigen. Eine Alternative ist das Queen-Viktoria-Piercing, ähnlich gestochen, aber auf der Oberseite statt unter der Eichel.
Weißt du, woher der Name kommt? Der Prinz Albert soll es getragen haben, um seinen Penis in der Hose zu befestigen, denn eine Wölbung schickte sich beim Adel nicht. Ob die Geschichte stimmt, bleibt ein Rätsel.
Das Dydoe-Piercing:
Das Dydoe ist ein leicht gebogener Stab, der den Eichelrand durchdringt und vorn wie hinten mit einer Kugel fixiert wird. Dydoes werden gern paarweise nebeneinander gestochen und reizen deinen Lover beim Sex zusätzlich. Plane für die Heilung 2 bis 6 Monate ein.
Das Apadravya-Piercing:
Das Apadravya erinnert an das Ampallang, wird aber senkrecht gestochen: Das Ampallang durchdringt die Eichel von der Seite, der Apadravya von oben nach unten. Kombinierst du beide, entsteht das sogenannte Magic Cross. Ziemlich heiß, aber auch das Apadravya gehört mit 3 bis 9 Monaten zu den langsam heilenden Piercings, nicht wenige Wochen.
Das Frenulum-Piercing:
Das Frenulum-Piercing gilt als beliebter Einsteigerschmuck und führt durch das dünne Bändchen, das die Vorhaut mit der Eichel verbindet. Der Vorteil: Es heilt mit etwa 6 bis 8 Wochen vergleichsweise schnell. Getragen wird meist eine gebogene Stange mit Kugeln an den Enden. Eine Reihe davon über das ganze Bändchen heißt Frenulum-Leiter. Mehr zum Bändchen selbst steht im Beitrag zum Frenulum.
Ein verbreiteter Irrtum: Ein Frenulum-Piercing behandelt keine Vorhautverengung. Bei einer Phimose helfen Kortisoncreme, vorsichtige Dehnung oder eine Beschneidung, nicht ein Piercing. Wie eine Vorhautverengung richtig angegangen wird, klärt der eigene Beitrag.
Das Hafada-Piercing:
Das Hafada wird durch die Hodenhaut gestochen und dient allein der Zierde. Stimulieren kannst du deinen Partner damit nicht, und beim Sex hast du selbst keinen Mehrwert. Dafür sieht der Sackschmuck heiß aus und verleitet deinen Lover vielleicht dazu, dir die Eier zu lutschen. Plane rund 2 bis 3 Monate Heilung ein. Auch am Hodensack sind Leiter-Piercings beliebt.
Das Lorum-Piercing:
Das Lorum sitzt dort, wo der Schaft in die Hoden übergeht. Es ist rein optisch, gilt aber als sehr empfindliche Stelle, viele Gays berichten das. Lorums werden selten gestochen, weil man sie schlecht sieht, die Heilung dauert etwa 2 bis 3 Monate.
Sex mit frischem Penis Piercing: was du beachten musst
Ein frisches Piercing ist eine offene Wunde und braucht Pflege, keine scharfen Mittel. Die Wunde reinigst du mit steriler Kochsalzlösung. Alkohol, Wasserstoffperoxid und Desinfektionsmittel schädigen die heilenden Zellen und werden davon abgeraten. Dein Penis ist nach dem Stechen empfindlicher, und wenn die Zunge deines Lovers mit dem Schmuck spielt, spürst du das deutlich.
Sex ist erlaubt, sobald du dich bereit fühlst, aber sanft und mit Barriere. Eine feste Frist wie zwei Wochen gibt es nicht, die gängige Empfehlung ist ein Kondom über die gesamte Heilzeit, nicht nur die ersten Tage. Nach dem Sex spülst du kurz mit Kochsalzlösung nach. Nutze außerdem bei jedem Mal Gleitgel. Ist dein Schwanz zu trocken, reiben die Kugeln am Anus deines Partners, und das ist unangenehm.
Wie schlimm ist das Penis Piercing? Tut es weh?
Ein Penis Piercing ist ein spitzer Stich durch die Haut, und ja, das tut weh. In einem seriösen Studio wirst du vorher aufgeklärt und weißt, womit du rechnest. Wie empfindlich die Eichel ist, zeigt der Beitrag zur Eichelmassage, und wie du deinen Penis kennst, der Beitrag zum Penis messen.
Wichtiger als der kurze Schmerz ist, wer sticht. Ein professioneller Piercer und ein steriles Studio sind die Grundvoraussetzung. Die meisten Komplikationen entstehen durch schlechte Technik oder fehlende Nachsorge, nicht durch das Piercing selbst. Piercings durch die Eichel wie Ampallang, Apadravya oder Prinz Albert können anfangs stark bluten. Achte in der Heilung auf Warnzeichen wie Rötung, Schwellung, Eiter oder Fieber und geh im Zweifel zum Arzt. Ob du beschnitten bist oder nicht, ändert am Reiz wenig, mehr dazu im Beitrag zum Wichsen ohne Vorhaut.
FAQ
Welches Penis Piercing heilt am schnellsten?
Vergleichsweise schnell heilen der Prinz Albert mit etwa 4 bis 8 Wochen und das Frenulum-Piercing mit etwa 6 bis 8 Wochen. Ampallang und Apadravya brauchen dagegen 3 bis 9 Monate.
Womit pflege ich ein frisches Penis Piercing?
Mit steriler Kochsalzlösung. Alkohol, Wasserstoffperoxid und Desinfektionsmittel schädigen die heilenden Zellen und werden abgeraten. Ein professioneller Piercer erklärt dir die Nachsorge.
Kann ich mit einem Penis Piercing Sex haben?
Ja, sobald du dich bereit fühlst, aber sanft und mit Kondom über die gesamte Heilzeit. Eine feste Wartezeit gibt es nicht, entscheidend sind Hygiene und Barriereschutz.
Behandelt ein Frenulum-Piercing eine Vorhautverengung?
Nein. Eine Phimose braucht Kortisoncreme, vorsichtige Dehnung oder eine Beschneidung. Ein Piercing ist keine Behandlung dafür.
